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Was ist Flugtee?

Ernte in Darjeeling

Woher kommt Flugtee?

Edelste Schwarztees aus der Frühjahrs-, Sommer- und Herbstpflückung

Im Nordosten Indiens, an der Grenze zu Nepal, Sikkim und Bhutan, in den Bergen von Darjeeling, werden die edelsten und berühmtesten schwarzen Tees angebaut.
In der Morgendämmerung steigen die Teepflückerinnen den Weg zu den hohen Teegärten auf, um die wertvollen allerersten Teespitzen zu ernten. Ob Castleton, Tukvar, Jungpana, Padamtam oder ein anderer der berühmten Teegärten – in den Teeplantagen etwas nördlicher, die manchmal mehr als 2 000 Meter hoch liegen, trifft man hauptsächlich den robusteren China-Teestrauch an, der im Unterschied zu den Assampflanzen niedrige Temperaturen gut überstehen kann. Im Süden, wo die Teegärten in etwa 300 Meter Höhe liegen, kann dagegen der Assam-Teestrauch die reichlichen Niederschläge besser vertragen.

Beides steht für die Vielfalt der Darjeelingtees. Sie wird überdies durch das Spiel von Wind und Regen gesteigert, das je nach Lage und Höhe der bepflanzten Hänge wechselt.
Ganz besonders aber wird diese Vielfalt vom Ablauf der Jahreszeiten bestimmt. Wenn der Teeliebhaber nicht immer den Unterschied zwischen einem Makaibari und einem Puttabong feststellt, so wird er jedoch leicht einen Darjeelingtee aus der Frühjahrspflückung First Flush, geerntet vom 15. April bis 31. Mai, von einem aus der Sommer- oder der Herbstpflückung unterscheiden können. Denn keiner der Tees ist duftiger, zarter, frischer und aromatischer als dieser.



Unsere beliebtesten Flugtees


Ernte Flugtee

Warum der Flugtee Flugtee heißt

Der Beaujolais des Tees: First Flush Darjeelings

Es gibt Ähnlichkeiten mit dem Hype um den jungen Beaujolais: Englische Dandys flogen vor Jahrzehnten kurzerhand mit ihren Privatjets in das französische Burgund, um sich die neuen, frischen Beaujolais Primeur Weine zu besorgen. Das Upper-Class-Gaudium entwickelte sich später zu dem heute überall anzutreffenden Massenkult um die Beaujolais nouveau.

Auch unter Teekennern sind frische Tees, allen voran First Flush Darjeelings, ganz besonders begehrt. Ohne dass sie aber mit Privatjets nach Indien fliegen müssen, entwickelte sich die Idee des „Flugtees“ in den 1960er Jahren, um die Winterpause durch eine rasche Teelieferung per Flugzeug endlich beenden zu können. Später sollten die Darjeelingtees aus erster Ernte auch durch hochwertige Second-Flush-Tees ergänzt werden, die ebenfalls schnell eingeflogen wurden. Heute werden alle bekannten und beliebten Gourmet-Teesorten, wenn auch saisonabhängig, mit Flugzeugen zu uns transportiert.


Erste Ernte - beste Qualität

Flugtee ist seiner besonders hohen Qualität wegen so begehrt. Denn die für Asien typische hohe Luftfeuchtigkeit kann die Teeware des schnellen Abtransports wegen nicht beeinträchtigen. Die besten First Flush Darjeelings kommen aus den kühleren Hochlagen, wo das wertvolle Blattgut etwas langsamer reifen und mehr Sonnenlicht einfangen kann.
Deshalb sind die frische Spritzigkeit und der feine, aromatische Geschmack für die hochwertigen Flugtees so charakteristisch.