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Weisser Tee -
die Krone der Teeschöpfung

Was ist Weißer Tee?

Die Legende des wertvollsten Tees aus Fujian

Unter allen Teesorten gilt der weiße Tee als die Krone der Teeschöpfung. Seine kostbaren Blätter sollen laut Legenden aus dem alten China lebensverlängernde Eigenschaften besitzen und eine verjüngende Wirkung aufweisen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Herrscher Chinas ihre Dienerschaft schon elf Jahrhunderte vor Christi Geburt in die bergigen und waldreichen Regionen von Fujian schickten. Nach geraumer Zeit kehrten sie mit einer kleinen Menge der sagenumwobenen Teeblätter zurück: Die jungen Knospen besaßen einen weichen Flaum von zarten, weißen Härchen. Von ihnen erhielt der köstliche Aufguss seinen Namen. Weißer Tee ist nicht nur eine der edelsten, sondern auch ältesten Sorten der Welt. Sein deutscher Name entspricht der wörtlichen Übersetzung der chinesischen Bezeichnung 白茶 bái chá.

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weisser tee lose

Alle positiven Eigenschaften von Tee vereint in einer Sorte

Ursprünglich stammt der hochwertige weiße Tee wie Yin Zhen oder der Pai Mu Tan aus China. In der Provinz Fujian im Südosten des Riesenreichs liegen auch heute noch die ausgedehntesten Teegärten. Aber auch in Sri Lanka, Indien, Afrika und anderen renommierten Teeanbaugebieten entsteht weißer Tee heute.

Er kombiniert alle positiven Eigenschaften der Teesorten: Er wirkt mild anregend und fördert die Konzentration. Weißer Tee enthält nur wenig Koffein und beinhaltet eine Vielzahl gesunder Wirkstoffe wie entzündungshemmende und krebsvorbeugende Polyphenole, Vitamine und Mineralstoffe.

Der Aufguss ist reich an freien Radikalen und Antioxidantien in einer Konzentration, die jene der anderen Teesorten übersteigt. So übertrifft der ebenso elegante wie hochwertige weiße Tee in der Summe seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften sogar den gelben oder grünen Tee.

 

Unterschied zu schwarzem und grünem Tee

Weißer Tee wird aus derselben Teepflanze gewonnen wie schwarzer Tee und grüner Tee. Doch die Verarbeitung ist schonender. Lediglich zu zwei Prozent fermentieren die jungen Knospen. Schwarzer Tee aus China ist besonders mild und verfügt über einen vergleichsweise niedrigen Koffeingehalt.Diese Eigenschaften prädestinieren ihn für den Teegenuss am Nachmittag und am Abend.

Grüntees aus dem Reich der Mitte sind frisch, blumig und sanft – ideal für den ganzen Tag.

Weißer Tee aber ist für Teekenner einer der besten Genüsse. Er unterscheidet sich von den schwarzen, grünen und halb fermentierten Teesorten. Weißer Tee ist rar, denn er wird nur in limitierten Mengen hergestellt. Die Knospen werden lediglich gewelkt und getrocknet – und bleiben vollkommen naturbelassenen.

Grüner Tee in Tasse umgeben von losem Tee

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Herkunft und Herstellung von weißem Tee

Weißer Tee im Teeland China

Schon in der chinesischen Song-Dynastie (960 bis 1279) tranken die Kaiser nachweislich köstlichen weißen Tee am liebsten. In dieser Zeit liegt die Blüte des edlen Getränks, das damals jedoch noch mit zermahlenen Knospen wie der heutige Matcha-Tee aufgegossen wurde.

Die Tradition des Teetrinkens ist jedoch viel älter: Vor 5.000 Jahren schwammen Teeblätter in der Trinkschale von Kaiser Chen Nung, als er sich unter einem wilden Teestrauch ausruhte. Die Blätter aromatisierten sein Getränk und begeisterten den Kaiser – die lange chinesische Teetradition begann.

Die Teesträucher machten China zur Wiege des Tees. In den letzten Jahren haben die Chinesen sogar zahlreiche wilde Teesträucher von riesigen Ausmaßen in noch unerforschten Regionen im Süden des Landes entdeckt. Einer dieser Sträucher war über 32 Meter hoch und wuchs seit 1.700 Jahren in einem Urwald von Yunnan. Von diesen knorrigen, alten Sträuchern wird weißer Teer jedoch nicht geerntet.

Denn nur die zarten, junge Knospen bilden die Grundlage der feinsten aller Sorten. Das bedeutendste Herkunftsland des weißen Tees ist China bis heute. Dort, wo feuchte Nebel die oft unzureichenden Niederschläge ersetzen und die zuweilen geheimnisvoll anmutenden Teegärten verhüllen, ernten die Pflückerinnen den weißen Tee wie ihre Urahnen: Ihr Tagwerk verrichten sie ausschließlich mit ihren Händen.

weißer tee herstellung
weisser tee anbau

Die reinste Versuchung und ihre Herstellung

Unter allen Tees der Welt gilt weißer Tee als exklusivste Teesorte, als ein besonders wertvolles Tee-Elixier, das so geheimnisvolle Namen wie „Silbernadeln“ (Yin Zhen) oder „weiße Pfingstrose“ (Pai Mu Tan) trägt. Ganze 30.000 ungeöffnete Blattknospen des Da Bai-Teestrauchs camellia sinensis werden für nur ein Kilogramm weißem Tee benötigt.

Nach der Pflückung lüften die Knospen über einige Stunden und werden anschließend auf speziellen Matten für 12 Stunden zum Welken ausgebreitet. Weißer Tee trocknet zwei Mal hintereinander bei Temperaturen von etwa 100 °C, bevor er sorgfältig verpackt wird.

Nach der besonders schonenden Verarbeitung besitzt der weiße Tee sein einzigartiges, liebliches Aroma. Wegen der aufwendigen Herstellung ist der wertvolle Tee im höherpreisigen Segment zu finden. Es gibt auch weiße Tees, die wie Pu Erh Tee gepresst werden und anschließend einen speziellen Reifeprozess durchlaufen. Das steigert ihren Wert nochmals.

 

Anbaugebiete und berühmte Sorten von weißem Tee

Weißen Tee produzieren die Teebauern in verschiedenen Teeanbaugebieten:

  • Nilgiri
  • Assam
  • Kenia
  • Malawi
  • Sri Lanka
  • und sogar im nordosttürkischen Rize

Im Ursprungsland China aber ernten sie bis heute die feinsten Qualitäten. Der beste weiße Tee besteht nur aus den weißlichen Blattknospen, die den Blütenblättern eines Edelweißes gleichen.

Genießer erfreuen sich am fernöstlichen Flavour, dessen subtiles Aroma sich vom Geschmack der grünen und der halb fermentierten Teesorten unterscheidet. Die Sorte Yin Zhen („Silbernadeln“) kommt aus der südchinesischen Provinz Fujian. Sie stammt aus einer sogenannten kaiserlichen Pflückung, die im Morgengrauen an nur zwei Tagen des Jahres ausgeführt wird.

Die Schönheit der feinen, silbrigen Blattknospen und der frische Geschmack machen den weißen Tee zu einer der begehrtesten und kostbarsten Teesorten der Welt. Bei der Teequalität Pai Mu Tan („Pfingstrose“) sehen die Teeblätter auch nach dem Welken und Trocknen ganz natürlich aus. Die Teeknospe wird so belassen, wie sie vom Strauch kommt. Die Eigenschaften und das Aroma des Pai Mu Tan ist wunderbar feinherb und blumig – ein schöner Teegenuss für den Abend.

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Weißen Tee richtig zubereiten

So schmeckt weißer Tee am besten

Kostbarster weißer Tee entsteht in Handarbeit und ist es wert, so sorgfältig wie möglich zubereitet zu werden. Das Teewasser sollte frei von Chlor, Kalk und Eisen sein, um die Tannine nicht zu verstärken. Teekenner haben bei ihren Wasserwerken längst Informationen über den Zustand ihres Trinkwassers eingeholt. Im Zweifelsfall greifen Sie auf Quellwasser aus dem Supermarkt zurück.

Wasser, das schon einmal gekocht hatte, ist für den Aufguss von weißem Tee nicht geeignet. Nutzen Sie eine großvolumige Teekanne für die Zubereitung. Traditionell soll die Kanne „den Bauch eines Buddhas“ haben, damit die hochwertigen Teeblätter frei darin schwimmen können.

Spülen Sie die Teekanne vor der Zubereitung warm aus. Rechnen Sie einen Teelöffel Teeblätter pro Person und einen extra „für die Kanne“. Gerade aufgekochtes Wasser sollte etwas abkühlen – einige Teeliebhaber verwenden genau auf 70°C temperiertes Teewasser. Lassen Sie den Aufguss drei bis fünf Minuten ziehen. Die Ziehzeit von weißem Tee ist im Allgenmeinen davon abhängig, ob Sie länger ziehende ganze Blätter oder schnell auslaugenden Broken-Tee aus zerkleinerten Blättern verwenden.

Weißer Tee Zubereitung
Weißer Tee Zubereitung Kanne

Eignet sich weißer Tee zum mehrmaligen Aufgießen?

Hochwertiger weißer Tee kann auch zwei Mal aufgegossen werden. Danach verlängert sich auch die Ziehzeit; etwa 8 Minuten sind durchaus angebracht.

Dritte oder womöglich vierte Aufgüsse benötigen bis zu 15 Minuten Ziehzeit.

Grundsätzlich verbessert eine längere Ziehzeit den Geschmack jedoch nicht. Tannine lassen den weißen Tee vielmehr verbittern und den wunderbar hell leuchtenden Aufguss peu à peu dunkler werden. Vor dem Um- oder Abgießen sollte der Aufguss umgerührt und die Teeblätter ausgesiebt werden. Halten Sie den weißen Tee nach der Zubereitung nicht zu lange künstlich warm. Stövchen oder Rechauds zerstören bereits nach etwa 20 Minuten die feinen Aromastrukturen der edelsten Sorten.

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Inhaltsstoffe und Wirkung des weißen Tees

Großer Genuss mit wertvollen Inhaltsstoffen

Wichtige Inhaltsstoffe von weißem Tee sind Koffein und Theophyllin. Schwarztee beinhaltet etwa 25 Milligramm anregendes Koffein auf 100 Milliliter, Grüntee verfügt über 10 Milligramm Koffein in 100 Millilitern. Mit etwa 6 Milligramm liegt der Koffeingehalt bei mildem weißem Tee vergleichsweise niedrig. Der Grund liegt in den besonders zarten, jungen Knospen und Teeblätter, in denen sehr wenig Koffein vorkommt. Auch für Schwangere ist weißer Tee in den ersten Schwangerschaftsmonaten geeignet, wenn er nicht zu lange zieht. Nur zum Ende der Schwangerschaft sollten sie darauf verzichten, da weißer Tee die Wehentätigkeit hemmen kann. Neben Koffein macht auch Theophyllin weißen Tee so besonders wertvoll. Das Theophyllin ist ein Abbauprodukt des Koffeins, das in Abhängigkeit von der jeweiligen Ziehzeit wirksam wird. Als Arzneimittel wird Theophyllin in der Therapie von Bronchialerkrankungen eingesetzt. Der Inhaltsstoff steigert außerdem die Herzleistung und wirkt leicht harntreibend. Bei Magenproblemen ist der feine weiße Tee besonders mild und verträglich.

Frau mit Teetasse
loser Tee in Schale

Weißer Tee ist gesund und hilft beim Abnehmen

Dem Weißtee wird wegen seines exorbitant hohen Gehalts an Polyphenolen eine besonders positive gesundheitliche Wirkung zugeschrieben. Die Polyphenole sind bioaktive Substanzen wie Farben, Geschmacksstoffe und beim Tee hauptsächlich Tannine. In der Natur sind sie dafür verantwortlich, Fraßfeinde der Pflanze abzuschrecken. Im menschlichen Organismus wirken die Stoffe strikt antioxidativ. Die entzündungshemmenden Eigenschaften werden durch antibakterielle Funktionen ergänzt. Außerdem reduzieren Polyphenole Plaqueablagerungen in den Blutgefäßen. Als aktive Radikalenfänger stärken sie das Immunsystem nachweislich. Weißer Tee unterstützt auch den Abbau von Fettzellen und wirkt dem Aufbau entgegen. Regelmäßig getrunken, hilft er somit beim Abnehmen. In China wird ihm zudem eine blutdruck- und blutzuckersenkende Eigenschaft nachgesagt, besonders den zweiten und dritten Aufgüssen mit ihrer jeweils längeren Ziehzeit. Dabei bleibt der milde belebende Effekt des Koffeins erhalten. So ergänzen die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe des Tees seine Genussmomente auf bemerkenswerte Art und Weise. Große Anhänger des weißen Tees in erstklassiger Qualität schwören auf die Stärkung des Immunsystems und die lebensverlängernde Wirkung. Sie bezeichnen ihren Lieblingstee als einen wahren Jungbrunnen. Hauptsächlich aber bereitet weißer Tee einen großen Genuss!

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