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Weißer Tee - Herkunft, Herstellung & bekannte Sorten

Weisser Tee

Weißer Tee

Herkunft, Herstellung & bekannte Sorten

Wir wissen, dass schon in der chinesischen Song-Dynastie (960 bis 1279) köstlicher weißer Tee getrunken wurde. Dabei geht seine Tradition auf Kaiser Chen Nung zurück, in dessen Trinkschale vor 5 000 Jahren Teeblätter schwammen, als er sich unter einem wilden Teestrauch ausruhte. Der Tee begeisterte den Kaiser – und die lange chinesische Teetradition begann.
Die Teesträucher machten China zur Wiege des Tees. In den letzten Jahren haben die Chinesen zahlreiche wilde Teesträucher von riesigen Ausmaßen in noch unerforschten Regionen im Süden des Landes entdeckt. Einer dieser Sträucher war über 32 Meter hoch und wuchs seit 1 700 Jahren in einem Urwald von Yünnan.
Von diesen knorrigen, alten Sträuchern wird weißer Teer mit Sicherheit nicht geerntet – bilden zarte, junge Teeblätter doch die Grundlage dieser feinsten aller Sorten.



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Weißer Tee

Der Zauber des weißen Tees

Anbau, Herstellung, Name

Neben anderen Sorten wird diese Teesorte in verschiedenen Teeanbaugebieten gewonnen, so in Darjeeling, Nilgiri, Assam, Kenia, Malawi, Sri Lanka und sogar im nordosttürkischen Rize. Ursprungsland aber ist China, wo bis heute die feinsten Qualitäten gewonnen werden.
Schwarzer Tee aus China ist besonders mild und verfügt über einen vergleichsweise niedrigen Koffeingehalt – diese Eigenschaften prädestinieren ihn für den Teegenuss am Nachmittag und am Abend. Grüntees aus dem Reich der Mitte sind frisch, blumig und sanft - ideal für den ganzen Tag.
Weißer aber ist für Teekenner einer der besten Genüsse – dabei unterscheidet er sich von den schwarzen, grünen und halb fermentierten Teesorten. Er ist rar, denn er wird nur in limitierten Mengen hergestellt. Während seiner Herstellung wird er lediglich gewelkt und getrocknet – damit ist er eine der vollkommen naturbelassenen Teesorten.
Sein Name „Weißer Tee“ kommt von chinesisch 白茶, Pinyin bái chá und ist damit die wörtliche Übersetzung der chinesischen Bezeichnung. Er verdankt ihn zweifellos der sehr hellen Farbe seines Aufgusses.

 

Die besten Qualitäten

Beste Qualitäten bestehen nur aus den weißlichen Blattknospen, die den Blütenblättern eines Edelweißes gleichen. Genießer erfreuen sich am fernöstlichen Flavour, dessen subtiles Aroma sich vom Geschmack der grünen und der halb fermentierten Teesorten unterscheidet. Die Sorte Yin Zhen „Silbernadeln“ kommt aus der südchinesischen Provinz Fujian; sie stammt aus einer sogenannten „kaiserlichen Pflückung“, die im Morgengrauen an nur zwei Tagen des Jahres ausgeführt wird. Die Schönheit der feinen, silbrigen Blattknospen und der frische, duftige Geschmack machen ihn zu einer der begehrtesten und kostbarsten Teesorten der Welt. Bei der Teequalität Pai Mu Tan - übersetzt „Pfingstrose“ - kann man die Teeblätter auch nach seiner Herstellung in ihrem natürlichen Zustand sehen. Das Blatt wird so belassen, wie es vom Strauch kommt. Die Eigenschaften und das Aroma des Pai Mu Tan ist wunderbar feinherb und blumig – ein schöner Teegenuss für den Abend.